Die Anschlussfinanzierung – Verlängerung der Finanzierung
Im Zusammenhang mit einem Immobiliendarlehen bedeutet der Begriff Anschlussfinanzierung, dass vor Ablauf einer Zinsbindungsfrist eines Darlehens neue Konditionen mit der Bank verhandelt werden.
Konditionen der Anschlussfinanzierung
Der Kreditnehmer steht vor der Entscheidung, das neue Angebot mit den dazugehörigen meist geänderten Konditionen zu akzeptieren und die Darlehensdauer zu verlängern oder sich für ein Angebot anderer Darlehensgeber zu entscheiden. Der Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut ist meist mit weiteren Kosten, wie etwa Eintragungsgebühren ins Grundbuch oder Beglaubigungskosten verbunden. Der Kreditnehmer ist in diesem Fall gut beraten, sich ein einen umfangreichen Überblick über sämtliche Angebote und Konditionen der verschiedenen Anbieter zu machen.
Vergleiche der Anschlussfinanzierung
Das Internet bietet eine große Auswahl an Informationen und Vergleiche können schnell durchgeführt werden, um dem Kreditnehmer eine hilfreiche Entscheidungshilfe zu liefern. Für individuelle Angebote ist man aber auch gut beraten, sich bei seiner Hausbank oder weiteren Kreditinstituten persönlich beraten zu lassen. Da die Zinsbindungsfrist häufig mit langen Laufzeiten verbunden ist, sollte die Entscheidung sorgfältig und gründlich überlegt werden.
Notwendigkeit der Anschlussfinanzierung
Eine Anschlussfinanzierung findet in der Praxis häufig Anwendung, da für viele Kreditnehmer die Laufzeit des Darlehens zu kurz ist und eine weitere Fremdfinanzierung notwendig wird. Um eine mögliche Verschuldung zu vermeiden, ist daher eine Anschlussfinanzierung nötig. Inwieweit sich die Finanzierungskonditionen vom alten Vertrag unterscheiden, ist immer abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen des Kredites. Die Aufstellung eines detaillierten Finanzplanes ist eine weitere Hilfe für die wichtige Entscheidungsfällung.