Kunden über das Vertrauen für Kredite von Banken
Ob bei der vertrauten Hausbank oder bei der Konkurrenz – der Kreditnehmer von heute fühlt sich offenbar sicherer und besser aufgehoben als früher. Das belegt ein klarer Rückgang der Verbraucherbeschwerden im Zusammenhang mit Krediten. Während die Zahl der Beschwerden beim Ombudsmann des Bundesverbands deutscher Banken im vergangenen Jahr allgemein um mehr als ein Drittel gestiegen ist, ist der Anteil an Fällen, die sich um Kredite drehen, deutlich gesunken, wie aus dem Jahresbericht des Bundesverbands hervorgeht. In einem Großteil der Beschwerden gehe es dabei um schlechte Anlageberatung im Bereich Wertpapiere.
Wer nicht Geld angelegt, sondern einen Kredit aufgenommen hat, für den gab es offensichtlich weniger Grund zur Klage. Das erklärt sich im Wesentlichen durch den transparenten und fairen Kreditmarkt, den man heutzutage vorfindet. Über das Internet kann sich der Verbraucher optimal über alle möglichen Kreditformen – vom Autokredit über das Geschäftsdarlehen bis hin zum Kredit ohne Schufa – informieren, die aktuellen Angebote der Kreditgeber und die unterschiedlichen Konditionen vergleichen und das für sich beste heraussuchen. Die Kreditangebote, ob direkt bei der Bank oder über einen seriösen Kreditvermittler beantragt, können in Ruhe geprüft werden, die Verträge sind hinsichtlich ihrer Konditionen, wie Laufzeit, Ratenzahlung und Zinsen, klar und verständlich gehalten, und der Kredit kommt erst mit der Unterschrift des Kreditnehmers zustande. Die Verantwortung über den Kredit trägt natürlich letztlich der Kunde selbst. Zwar gibt es die Institution der Schufa, die über die Kreditwürdigkeit eines jeden einzelnen Verbrauchers informiert und diesen dadurch in gewissem Maße vor Überschuldung sowie auf der anderen Seite die Bank vor Verlusten schützt – aber bei speziellen Kreditformen wie dem Kredit ohne Schufa (oder dem Kredit für Arbeitslose) greift diese Instanz eben auch nicht mehr. Zum Vertrauen in den Kredit beziehungsweise den Kreditgeber sollte also weiterhin eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Lage kommen, dann klappt’s auch mit der Rückzahlung – und Anlass zur Beschwerde gibt es nur im Ausnahmefall.