Vergleich von Tagesgeldzinsen

Posted by admin | Tagesgeld Zinsvergleich | Dienstag 18 Mai 2010 09:32

Tagesgeld hat dem klassischen Sparbuch mittlerweile den Rang als der Deutschen liebste Sparanlage abgelaufen, vereint es doch die Vorteile von Festgeld mit denen des klassischen Sparbuchs. Genau wie Anlagen in Festgeld generieren auch Anlagen in Tagesgeld deutlich höhere Zinseinkünfte als dies bei Anlagen auf dem klassischen Sparbuch der Fall ist. Ein weiterer Vorteil des Tagesgeldkontos im Vergleich zum klassischen Sparbuch ergibt sich aus der nicht einzuhaltenden Kündigungsfrist. Im Gegensatz zum Festgeld können Inhaber
Tagesgeldkonten genauso wie Inhaber von klassischen Sparbüchern jederzeit auf ihre Anlagen zugreifen.

Der theoretische Nachteil eines Tagesgeldkontos liegt in der Definition von Tagesgeld. Per Definition ist der Zinssatz für Tagesgeld – wie der Name schon impliziert – immer nur für einen Bankentag gültig, so dass die Bank den Zinssatz auch ohne vorherige Ankündigung theoretisch nach Belieben nach unten oder oben setzen könnte. In der Praxis machen Banken von dieser Möglichkeit jedoch keinen Gebrauch, da Tagesgeldkonten als beliebtes Marketinginstrument zur Neukundengewinnung benutzt werden. Würde die Bank ihre Zinsen ständig verändern, würde dies Anleger verunsichern und sie im schlimmsten und gleichzeitig wahrscheinlichsten Fall von einer solchen Anlageform abhalten. Daher orientieren sich die Kreditinstitute in Deutschland in erster Linie an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB).

Vor der Entscheidung ein Tagesgeldkonto bei einem bestimmten Anbieter eröffnen zu wollen gilt es unbedingt unterschiedliche Angebote im Detail miteinander zu vergleichen. Viele Anbieter locken Neukunden momentan mit teilweise sehr hohen Anfangszinsen, die teilweise jedoch gerade 6 Monate gültig sind. Danach gilt der für alle anderen Bestandskunden gültige Zinssatz. In jedem Fall lohnt sich daher ein Zinsvergleich.